Hochwertiger Firmensitz mit hebelHALLE in Rommerskirchen errichtet

Massiv und werterhaltend – beim Bau ihres neuen Firmensitzes in Rommerskirchen wollten Seniorchef Helmut Hägele und Geschäftsführer Frank Koch keine „halben Sachen machen“. Sie vertrauten bei der Errichtung eines dreistöckigen Bürogebäudes als Kopfbau einer Werkstatthalle auf die bauphysikalischen und wirtschaftlichen Pluspunkte von hochwärmedämmenden Hebel Porenbeton-Wandplatten.

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Firmensitz Porenbeton Logistikhalle

„Der Betontransport ist ein Nischengeschäft“, erklärt Geschäftsführer Frank Koch von der Hägele Group. „Mittlerweile hat unsere Firmengruppe es da zu einer in dieser Branche führenden Position gebracht“. Der Erfolg zeigt sich in den Zahlen. Aktuell hat das Unternehmen mit seinen Tochterfirmen rund 300 Mitarbeiter und verfügt länderübergreifend über mehr als 250 Fahrmischer.

Neuer Firmensitz an neuem Standort

Aufgrund des Unternehmenswachstums wurde es am alten Hauptstandort der Firmengruppe in Köln räumlich eng. „Auf meinen Vorschlag hin wurde vor drei Jahren mit den ersten Planungen für einen neuen Stammsitz begonnen. Dabei ging es auch darum, Verwaltung und Werkstatt an einem Standort zusammenzufassen“, erläutert Koch. „Die Stadt Rommerskirchen kam uns bei der Bereitstellung des Grundstücks entgegen. Außerdem konnten wir hier gegenüber dem alten Standort erheblich Steuern einsparen.“

Auch bei der Festlegung der Bauweise spielten wirtschaftliche Aspekte eine wesentliche Rolle. Zudem war eine Lösung mit gewährleistetem Werterhalt gefragt. „Über einen Freund, der eine ähnliche Halle errichten ließ, wurden wir auf Werner Kaiser und sein Unternehmen aufmerksam“, erklärt Koch. „Er übernahm dann in enger Abstimmung mit meinem Schwiegervater die weitere Detailplanung.“

Der entstandene Entwurf sah für die Kombination aus Verwaltungsbau und Werkstatt einen dreistöckigen Kopfbau mit angegliederter Stahlhalle vor. Die  Nutzfläche der beiden Gebäudebereiche fiel dabei mit jeweils rund 750 m² relativ identisch aus. Während für den Verwaltungstrakt neben Büro- und Sanitärräumen im zweiten Obergeschoss auch ein großzügig zugeschnittener Seminarraum eingeplant wurde, wies die entworfene Werkstatthalle zur Wartung und Reparatur sechs LKW-Fahrspuren und zwei Arbeitsgruben auf.

Das Familienunternehmen wurde von Helmut Hägele im Jahr 1975 gegründet und firmierte viele Jahre unter dem Namen seiner Frau Anna. Mit dem Einstieg von Schwiegersohn Frank Koch im Jahr 1987 ging es umsatzmäßig noch einmal deutlich voran. Hervorzuhebende Beispiele waren in den 90er Jahren abgewickelte Großprojekte in Berlin. So übernahm das Unternehmen für die Großbaustellen am Potsdamer Platz und am Spreebogen den Transport von insgesamt 3,3 Millionen Kubikmeter Beton.

„Die Bereitstellung der benötigten Anzahl von Mischfahrzeugen und die Koordinierung ihrer Einsatzzeiten stellten schon eine Herausforderung dar“, betont Koch. Das Unternehmen hat sich damit bundesweit in der Betontransportbranche einen Namen gemacht und ist weiterhin auf Expansionskurs. Die nachfolgende Generation steht schon in den Startlöchern. Koch hat sich intensiv mit seiner Zukunft auseinandergesetzt. „Mit 60 will ich mich zurückziehen und dann meinem 1994 geborenen Sohn die Führung des Unternehmens überlassen.“
Hebel Porenbeton Logistikhalle
Hebel Porenbeton Logistikhalle

Kopfbau mit Porenbeton-Wandplatten

Entgegen der ursprünglichen Planung wurden letztlich nur für die Werkstatt-Außenwände Sandwichpaneelen gewählt. Nach intensiver Beratung durch Werner Kaiser entschied man sich aufgrund bauphysikalischer Pluspunkte und hoher Nachhaltigkeit beim Kopfbau für Außenwände aus vorgefertigten, bewehrten Hebel Porenbeton-Wandplatten. Sie konnten die gestiegenen Anforderungen an den Wärmeschutz nach der seit dem vergangenen Jahr geltenden zweiten Stufe der EnEV 2014, der sogenannten EnEV 2016, problemlos mit einem monolithischen Wandaufbau erfüllen.

Ausschlaggebend für den hohen baulichen Wärmeschutz war die von der Xella Aircrete Systems GmbH Anfang 2016 neu auf dem Markt gebrachte Hebel Wandplatte. Dank einer Wärmeleitfähigkeit von nur 0,10 W/mK genügte im Zusammenwirken mit eingesetzter Wärmepumpentechnik schon eine schlanke Außenwand von 30 Zentimeter zur Einhaltung des geforderten maximalen Primärenergiejahresbedarfs.

Von besonderer Bedeutung war nicht nur wegen der Sicherheit der Mitarbeiter außerdem der erreichte hohe Brandschutz. Der Porenbeton gewährleistete als nicht brennbarer Wandbaustoff der Baustoffklasse A1 nach DIN 4109 und Feuerwiderstandsfähigkeit 180 auch den Teilnehmern der im zweiten Obergeschoss stattfindenden Seminare einer Fahrschule hohe Brandschutzsicherheit.

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hebelHALLE Verwaltung und Werkstatt
hebelHALLE Verwaltung und Werkstatt
hebelHALLE Verwaltung und Werkstatt
hebelHALLE Verwaltung und Werkstatt

Komplette Plattenmontage in nur einer Woche

Mit dem Rohbau wurde mit der Die Lente Porenbeton GmbH ein zertifizierter Hebel-Vertriebspartner beauftragt. „Dadurch war quasi automatisch eine gleichermaßen sorgfältige wie zügige Bauausführung sichergestellt“, so Kaiser.

Nach der Errichtung der Bodenplatte und des Stahltragwerks übernahm das Unternehmen Die Lente im Auftrag der Kaiser Ingenieurbau GmbH als Hebel-Halle-Partner auch die Anlieferung der für die Außenwanderstellung benötigten Betonsockelelemente und Wandplatten. In nur einer Woche wurden dank des eingespielten Baustellenteams alle Wandplatten entsprechend dem Montageplan liegend montiert. Die Plattenfixierung am Tragwerk erfolgte nach vom Hersteller entwickelten Befestigungslösungen standardmäßig mit Ankerschienen. Zu der kurzen Montagezeit trug neben der hohen Maßgenauigkeit der einzelnen Platten auch die Nut-Feder-Ausbildung der Plattenlängsseiten bei. Sie konnten dadurch zeit- und materialsparend trocken, d. h. ohne Vermörtelung, verlegt werden. Nach der Verklebung der Lager- und Stoßfugen mit zugelassenen Elementklebern musste anschließend von einem Malerbetrieb nur noch ein witterungsresistenter weißer Silikonharzanstrich in zweifacher Lage aufgetragen werden

hebelHALLE Verwaltung mit Werkstatt
hebelHALLE Verwaltung mit Werkstatt
hebelHALLE Verwaltung mit Werkstatt
hebelHALLE Verwaltung mit Werkstatt

Mitarbeiter und Kunden beeindruckt

Dank der rationellen Bauweise und der guten Zusammenarbeit der Baubeteiligten konnte der neue Firmensitz bis Ende 2016 fertig gestellt werden. Seitlich und vor dem Gebäude wurde zudem für eine ausreichende Zahl von Parkplätzen und zum unproblematischen Rangieren der Fahrmischer ein großer Teil der Außenfläche asphaltiert.

„Ohne meinen Schwiegervater, der sich um jedes Detail gekümmert hat, wäre das alles nicht in so kurzer Zeit zu schaffen gewesen“, resümiert Frank Koch dankbar. Nicht nur die Mitarbeiter sind von dem neuen Gebäude und den Räumlichkeiten begeistert. Auch Kunden und sonstige Besucher finden laut Geschäftsführer das äußere und innere Erscheinungsbild beeindruckend.

Mitarbeiter und Kunden beeindruckt

Bautafel

Objektadresse Otto-Lilienthalstrasse 5, 41569 Rommerskirchen
Bauherr Hägele Group
Entwurf und Planung Kaiser Ingenieurbüro, Wiesenstr. 13, 56653 Wehr
Generalunternehmen hebelHALLE-Partner Kaiser Ingenieurbau GmbH, Kräwerweg 58, 56626 Andernach
Montage Die Lente Porenbeton GmbH, Konrad-Adenauerstr. 25, 50996 Köln
Nutzfläche Verwaltungsbau ca. 735 m²
Nutzfläche inklusive Werkstatt 1.494 m³
Außenwandbaustoff Verwaltungstrakt Hebel Porenbeton-Wandplatten (d=30cm)
Bauzeit Mitte 2016 bis Anfang 2017
Baukosten 2,5 Mio. Euro