Massive Produktionshalle mit Kopfbau in Ursensollen

Die neue Halle eines Spezialisten für individuell, nach Maß gefertigte Dreh- und Frästeile für den Sondermaschinenbau sollte zunächst in Trapezblechbauweise erstellt werden. Trotz höherer Kosten wich der Bauherr jedoch von der ursprünglichen Planung ab und entschied sich für den Bau einer HebelHALLE aus Porenbeton. Neben Vorteilen beim Schall-, Wärme- und Brandschutz ließ er sich vor allem von der Tatsache überzeugen, dass der massive Baukörper bei Bedarf sehr einfach aus- und umgebaut werden kann.

Aus Kostengründen und wegen der überaus kurzen Bauzeit sollte die neue Halle mit Sandwich-Elementen gebaut werden. Entsprechend den Vorgaben des Bauherrn entwarf die Firmengruppe Mein-Bauplaner GmbH, Niederlassung Bayern mit Sitz in Weiden eine rund 1600 m² große, einstöckige Halle, an deren südlicher Stirnfront ein ebenfalls einstöckiger, etwa 500 m² großer Büroanbau mit Sozialräumen angeordnet ist. Der HebelHALLE Partner Mein-Bauplaner bietet Teilleistungen und schlüsselfertige Umsetzungen von Gesamtprojekten im Wohn- und Gewerbebau an und gewährleistet deutschlandweit eine fachübergreifende Projektbearbeitung von der Idee bis zur Umsetzung. Dabei legt die Mein-Bauplaner GmbH Wert auf individuelle, regionale Kundenbetreuung durch Ansprechpartner vor Ort.

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Konzeptänderung

Umgesetzt wurde das zunächst in Sandwich-Bauweise geplante Konzept jedoch mit Hebel Wandplatten aus Porenbeton. Die entsprechende Umplanung wurde ebenfalls von MeinBauplaner ausgeführt. Neben Vorteilen beim Schall-, Wärme- und Brandschutz waren letztlich die Vorzüge des massiven Baustoffs Porenbeton für den Bauherrn ausschlaggebend, trotz höherer Kosten von der ursprünglichen Planung abzuweichen und sich für den Bau einer massiven HebelHALLE zu entscheiden. „Im Laufe der Planungsphase,“ erklärt René Schawaller, Geschäftsfüher der mein-bauplaner GmbH, den Entscheidungsprozess, „wurde klar, dass die höhere Investition in einen massiven Baustoff einen reellen Gegenwert bietet. Denn die Massivität und die damit einhergehende Robustheit des Gebäudes stellen eine lange Nutzungsdauer sicher und gewährleisten eine langfristig werthaltige Immobilie.“ Ein passgenaues Baukastensystem mit exakt aufeinander abgestimmten Montagebauteilen bot dabei die notwendige Flexibilität für eine genau an den Bedürfnissen des Bauherren orientierte Planung. „Bei eventuellen Nutzungsänderungen oder wenn zusätzliche Erweiterungsbauten nötig werden sollten,“ betont René Schawaller, „so können diese bei einem massiven Baukörper aus Porenbeton viel einfacher ausgeführt werden. Und auch wenn dabei andere Brandschutzanforderungen zu erfüllen sind, ist der Bauherr dabei dank des hohen Brandschutzes von Porenbeton auf der sicheren Seite.“

Wirtschaftlich geplant und umgesetzt

Entstanden ist eine Gebäudeanlage mit einer 5,80 m hohen und rund 60 x 26 m großen Halle sowie einem 30 m langen Bürotrakt, mit ca. 30 bzw. 18 m Breite. Ein Anstrich mit unterschiedlich abgestuften Grautönen sowie Türen und Fenstereinfassungen in kräftigem Anthrazit verleihen dem nüchternen Industriebau ein geschmackvolles Erscheinungsbild.

Das gesamte Gebäude ist auf einem Achsraster von sechs Metern aufgebaut; in diesem Abstand sind Stahlstützen angeordnet. Die massiven Elemente wurden liegend davor montiert. Im Bereich der Halle kamen über 800 m² Wandplatten mit einer Dicke von 25 cm [U-Wert 0,51 W/(m²k)] zum Einsatz, für den Büroanbau wurden mehr als 200 m² der Porenbeton-Elemente in einer Stärke von 30 cm [U-Wert 0,43 W/(m²k)] verarbeitet. Da die Hebel Montagebauteile jeweils eine Wärmeleitfähigkeit von 0,14 W/(mK) aufweisen, war der Einsatz einer zusätzlichen Wärmedämmung nicht nötig. Die Anforderungen der Energie-Einsparverordnung (EnEV) konnten bereits in einschaliger Ausführung erfüllt werden. Entsprechend den Vorgaben der Planung wurden die einzelnen Elemente werkseitig objektbezogen vorproduziert, so dass vor Ort keine Pass-Elemente angefertigt werden mussten. Die Lieferung zur Baustelle erfolgte just-in-Time. Jede Platte war dabei positioniert und nummeriert. Unterstützt durch Verlegepläne ließen sich die Elemente sehr leicht, schnell und sicher montieren. Die gute Maß- und Passgenauigkeit der Platten ermöglicht dabei saubere und präzise Konstruktionen mit ebenen Bauteiloberflächen, die sofort weiterbehandelt werden können. Das einfache und übersichtliche System mit den standardisierten Detaillösungen sorgte für eine schnelle Bauabwicklung, so dass bereits nach kurzer Zeit Richtfest gefeiert werden konnte. Gut ein Jahr nach Baubeginn wurde der Bau bezogen.

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SZM Moosburger Hallenbau
SZM Moosburger Hallenbau

Bei der SZM GmbH & Co KG fräsen, drehen und schleifen Spezialisten mit manuellen und CNC-gesteuerten Maschinen. Das Unternehmen in der oberpfälzischen Gemeinde Ursensollen bietet termingerechte, auftragsbezogene Einzelteil- und Kleinserienfertigung für den Maschinen- und Anlagenbau. Das 1992 als Firma Anna Moosburger Werkzeugschleiferei gegründete und zunächst als Nebenerwerb in der heimischen Garage betriebene Unternehmen ist seitdem kontinuierlich gewachsen. 1998 wagte Josef Moosburger den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete zusammen mit seinem Sohn Stefan die heutige SZM GmbH & Co. KG. Erste Mitarbeiter wurden eingestellt, eine zweite Produktionsstätte angemietet. Bereits vier Jahre später erfolgte der Umzug an den neuen Standort Allersburg. 2016 beginnt das expandierende Unternehmen mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle in Ursensollen, die 2017 bezogen wurde. Mehr als 34 qualifizierte Fachkräfte bearbeiten hier nach den höchsten Qualitätsanforderungen Stahl, NE-Metalle (Nichteisenmetalle) und Schwermetalle in den Bereichen Fräsen, Drehen und Schleifen.

Bautafel

Objektadresse Gewerbepark 19, 92289 Ursensollen
Bauherr Stefan und Josef Moosburger
hebelHALLE Partner mein-bauplaner.de
Nutzfläche Produktionshalle 1.600 m²
Nutzfläche Kopfbau 500 m²
Gesamtbauzeit 12 Monate

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