Warum Luftdichte bei Hallen so wichtig ist

Mehr Dämmung und Dichtheit

Der Dämmstandard bei Nichtwohnbauten hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Grenzwerte sollen dazu beitragen, Transmissionswärmeverluste zu senken. Stärker zu Buche schlagen aber Verluste infolge mangelnder Gebäudedichtheit.  
Die beste Lösung für eine optimale Luftdichte bietet hier eine homogene Gebäudehülle - zum Beispiel aus Hebel Wand- und Dachplatten.  

Bereits schmale Schlitze in einer Wand lassen die Wand als schalldurchlässig erscheinen.

Folgen undichter Gebäudehüllen

Bei einer Dämmfläche von einem Quadratmeter bewirkt nur eine undichte Fuge (bei Normklima und geringer Luftdruckdifferenz), dass bereits fast fünfmal mehr Wärme verloren geht als über die Fläche selbst. Zudem beruht die Wirkung der Wärmedämmung auf dem Einschluss von Luft in Hohlräumen des Dämmmaterials. Wenn dieses aber wegen Undichte von Luft durchströmt wird, wird ihm die Wärme entzogen: es verliert seine dämmende Wirkung und wird nutzlos.

Auch beim Schallschutz, bzw. bei der Schallübertragung wird eine dichte Gebäudehülle relevant: Bereits schmale Schlitze in einer Wand lassen die Wand als schalldurchlässig erscheinen. Die enorme schallleitende Wirkung von kleinen Ritzen wird meist unterschätzt. 

Eine luftdichte Gebäudehülle aus Hebel Porenbeton schlägt also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • Sie spart Energie (Heizkosten), sorgt für ein gesundes Raumklima ohne Zugluft und bietet hohen Schallschutz.
  • Außerdem werden Feuchteschäden innerhalb des Gebäudes verringert oder ganz vermieden: Wenn warme und feuchte Luft aus undichten Anschlussfugen aus den Innenräumen in kältere Bereiche der Baukonstruktion gelangen, kann der darin enthaltene Wasserdampf kondensieren – kalte Luft kann bekannterweise mehr Feuchtigkeit aufnehmen als warme. Die sich niederschlagende Feuchtigkeit bietet im schlimmsten Fall einen optimalen Nährboden für Schimmel und verursacht langfristige Gebäudeschäden und ein hohes gesundheitliches Risiko für alle Mitarbeitenden.  

Mangelnde Luftdichte beeinträchtigt auch die Funktion mechanischer Geräte im Gebäudeinneren, zum Beispiel Lüftungsanlagen, die im Nichtwohnbau häufig anzutreffen sind. 

Das Gebläse an der Tür erzeugt zunächst einen Unterdruck, danach werden mögliche Leckagen geortet.

Nachweis Blower-Door-Test 

Nachgewiesen wird die Luftdichte eines Gebäudes mit dem “Blower-Door-Test". Dieser Test ermöglicht den zertifizierten Nachweis der Gebäudedichtheit, ein Qualitätsstandard, der nicht zuletzt Aussagen über die nachhaltige Energieeffizienz eines Gebäudes erlaubt.  

Für diesen Test werden zunächst alle Gebäudeöffnungen wie Fenster, Kaminzüge, Türen oder die Leitungen der Klimatechnik verschlossen. An einer Tür des Gebäudes wird ein Gebläse installiert, das mit weiteren Messeinheiten innerhalb des Gebäudes vernetzt ist. Das Gebläse an der Tür erzeugt zunächst einen Unterdruck, danach werden mögliche Leckagen geortet. In der Regel entdeckt man solche bereits mit bloßer Hand – es zieht. Alternativ werden Rauchstäbe verwendet, um undichte Bereiche auch optisch zu erkennen. Im Anschluss wird ein Überdruck erzeugt.

Ziel der Messung ist den so genannten n50-Wert zu ermitteln. Er beschreibt, wie schnell sich das gesamte Luftvolumen des Gebäudes austauscht. Im Fall des vorgegebenen n50-Standards von 1,5 also einen 1,5-fachen Luftwechsel innerhalb einer Stunde. Dabei gilt: Je höher der Wert desto ungünstiger die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes.

Der Test klingt aufwändig und teuer, ist aber im Gegenteil zeit- und kostengünstig. Im Anschluss erhält der Bauherr ein Zertifikat, das die Gebäudedichtheit belegt – und das rechnet sich. Eine hohe Gebäudedichtheit ermöglicht eine deutliche Senkung des Primärenergiebedarfs von bis zu 7% pro Jahr!  

Um undichte Bereiche auch optisch zu erkennen, werden Rauchstäbe verwendet.

Gut gerüstet mit Porenbeton 

Einschalige, massive Baukonstruktionen mit Wand- und Dachelementen aus Porenbeton sind gegenüber der Kombination von konventionellem Mauerwerk und Stahlblechdach nur geringfügig teuer in der Anschaffung. Die langfristigen Ersparnisse besonders beim Energieverbrauch erzielen jedoch schnell einen mehr als deutlichen Kostenvorteil für Bauherren.

Der massive Baustoff Porenbeton kombiniert hohe Temperaturdämpfung mit der Fähigkeit, Wärme wie auch Kälte zu speichern. Diese klimaregulierende Eigenschaft gewährleistet ganzjährig angenehme Temperaturen im Gebäudeinneren.

Diffusionsoffene Bauteiloberflächen können zudem die Luftfeuchtigkeit im Raum ausgleichen. Porenbetonbauten bieten damit gegenüber Leichtbaukonstruktionen enorme Vorteile.

Die Anschlüsse zwischen den einzelnen Hebel Wand und Dachbauteilen sind sehr viel einfacher luftdicht herzustellen. Spezielle, in der Regel sehr aufwendige Maßnahmen wie der Einbau von Folien sind hier beispielsweise überhaupt nicht notwendig.

Bereits das Standard-System von Hebel garantiert ein rundum luftdichtes Gebäude. Auch nach der Einführung der Grenzwerte für die mittleren U-Werte der Gebäudehülle lassen sich Bauwerke aller Temperaturbereiche weiterhin konsequent einschalig und massiv mit Hebel Wand- und Dachplatten errichten. Entsprechende Rechenbeispiele und Praxistests wie in der Einfeldsporthalle in Bergisch Gladbach stellen dies deutlich unter Beweis. 

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